Unsere Motivation

Wir kommen vom Land, lieben Tier, essen aber auch gerne Fleisch, was kein Widerspruch sein soll. Fleisch ist leider in den letzten Jahrzehnten zum billigen Massenprodukt geworden, das günstiger ist als Gemüse und somit zwischenzeitlich zu jeder Mahlzeit gehört. Obwohl wir mit Fleisch handeln und wir gutes Fleisch lieben, muss nicht jede Mahlzeit Fleisch enthalten.

Unser Credo: Weniger Fleisch essen, dafür auf bessere Qualität achten.

Jeder kennt es aus der Werbung oder toll gestalteten Werbeprospekten. Die Anbieter und Supermarktketten werben mit regionalen Produkten und das sie ihr Fleisch von ausgesuchten Bauern beziehen. Da der Begriff „regional“ leider nicht geschützt ist, kann er alles bedeuten, leider aber zumeist nicht, dass die Produkte wirklich aus der Nähe stammen. Von ausgesuchten Bauern ist ebenso nur eine Marketingaussage, die Nähe zum Produzenten suggerieren soll. In Wahrheit stehen knallharte Lieferverträge für eine genormte Fleischqualität, die nur durch industrielle und genormte Haltung erfüllbar ist. Platz für Idealismus und artgerechte Haltung gibt es hier leider nicht und bei den verschiedenen, toll kommunizierten Qualitätssiegeln geht es dann letztendlich um z.B. um 0,5 qm mehr Platz pro Schwein, 4 anstatt 6 Std. Transportzeit. 

Wildfleisch vor der Haustür

Die enorme Nachfrage zu günstigen Preisen hat auch dazu geführt, dass es kaum noch kleine, regionale, handwerkliche Schlachtbetriebe gibt. Die riesigen Mengen des Handels könnten diese gar nicht bewältigen und auch nicht zu den Preisvorgaben. Industrielle Großschlachtereien und Verarbeitungsbetriebe haben diese Arbeit übernommen, was lange Transportwege für die Tiere und dann auch wieder für die fertigen Produkte beutet. Identisch ist die Situation bei Wildfleisch. In Brandenburger Wäldern gibt es sehr viel Wild, mehr Bio geht nicht, wir bekommen aber Hirschfleisch aus Neuseeland oder Wildschwein aus den USA oder Australien zu kaufen. Diesem Wahnsinn wollten wir entgegentreten und haben uns deshalb entschieden, partnerschaftlich mit wirklich regionalen Bauern und Jägern und einem handwerklichem Fleischereibetrieb partnerschaftlich neue Wege zu gehen um regionale Premium-Qualität anbieten zu können, die auch unsere Kinder ohne Bedenken essen können. Der Weg zu den ersten Produkten war sehr lang und hat mehrere Jahre an Recherche, viele Gespräche und den Aufbau von Vertrauen benötigt.

Enge Partnerschaften in der Region liegen uns am Herzen

Wir sind stolz, dass wir nun enge Partnerschaften mit unseren ausgewählten Bauern und Jägern, unserem Fleischerbetrieb und unserem Bäcker haben. Allen Beteiligten macht es Spaß so eine gute Qualität zu erzeugen und trotz der Mehrarbeit profitieren sie direkt durch eine faire und gute Bezahlung. Wir möchten diese Produkte nun dem Markt zugänglich machen und haben diesen Shop aufgesetzt.

 

Unser ExpertenTeam

Heiko Terno

Geschäftsführer AWO Reha-Gut Kemlitz gGmbH, Vizepräsident vom Bauernverband Brandenburg

Wir freuen uns, mit dem Märkischen Kartoffelschwein, eine Kreuzung aus Duroc und Alter Landrasse, ein ganz besonderes Schwein zu haben. Gefüttert werden unsere Tiere ausschließlich mit gedämpften Kartoffeln, Raps- und Getreideschrot von unserem eigenen Hof. Diese traditionelle Fütterung,in Kombination mit den großen Auslaufflächen mit Suhlen, garantiert eine artgerechte Haltung und beste Fleischqualität.

Mit Meat Bringer haben wir einen exklusiven und verlässlichen Partner zur Vermarktung des Fleisches und der verarbeiteten Produkte vom Märkischen Kartoffelschweins gefunden.

Dipl.-Ing. agr. Heiko Stengel, Wiesenhof Stengel aus Baruth/Mark –  Unser Partner für Qualität-Rindfleisch, Artgerechte Rinderhaltung
 
Mutterkuhhaltung ist eine besonders schöne Form der artgerechten Rinderhaltung, bei dem Kälber von Ihren Müttern aufgezogen werden. Auf dem Wiesenhof Stengel wird diese Form der Rinderzucht schon seit vielen Jahren praktiziert, schon lange bevor die öffentlichen Diskussionen mehr und mehr auf das Tierwohl achtete.  Diese Art der Rinderzucht dient nicht dem Zweck der Milchgewinnung, sondern dem Zweck der Produktion von Qualitätsrindfleisch.  (Ganz im Gegensatz zur agro-industriellen Massenaufzucht! Dabei werden die männlichen Kälber zur Fleischproduktion gemästet, da sie für die „Milchkuhproduktion“ nicht zu gebrauchen sind. Die Kälber werden dort schon 24 Stunden nach dem Kalben von ihrer Mutter getrennt.) Bei uns werden die Kälber von ihrer Mutter selbst versorgt, sie erhalten ihre Milch. In artgerechter Haltung leben sie dann in einem  Herdenverband in ihrem natürlichen Umfeld auf großen Wiesen und Weiden. Das Winterfutter für die Rinder wird ausschließlich auf den eigenen Flächen geerntet. Besonders hervorzuheben ist beim Wiesenhof Heiko Stengel, das die Rinder im Sommer , wie auch im Winter einen zusätzlichen komfortablen Zugang zu 2 großräumigen Gebäuden haben, incl. Stroheinstreu, Kratzbürsten und automatischer Trinkwasserzuführung. Die Tiere bleiben von der Geburt bis zur Schlachtung auf dem selben Hof. 
Wir freuen uns mit Meat-Bringer einen zuverlässigen Partner für die regionale Vermarktung zu haben.

Dipl. Agrar-Ingenieur Torsten Mahr

Torsten Mahr hat an der TU Berlin internationale Agrarwissenschaft mit Schwerpunkt Tierproduktion studiert.

Torsten hat nach dem Studium auf verschiedenen Höfen im In- und Ausland gearbeitet, u.a. auch auf Bio- und Demeterhöfen. Durch seine internationale und lange Berufserfahrung ist er Hauptansprechpartner für unsere Bauern und zuständig für die Qualitätskontrolle auf den Höfen in Bezug auf Fütterung, artgerechter Haltung und Weiterentwicklung der Premium-Qualität.